Freitag, 13. September 2024

Nach Koblenz auf raffiniertem Pfad durch die Weinberge

 In Treis haben wir den Nachmittag und die Nacht in einem entzückenden Gasthof im Stile der 1950er Jahre verbracht. Gastraum, großer Saal, Kegelbahn, Fremdenzimmer. Am Abend trafen sich die Landfrauen zum Kegeln und gemeinsamen Abendessen. Und der Übernachtungsobulus war der niedrigste unserer Reise. Heute haben wir dann die letzte Etappe genossen. Unser Reiseführer verriet uns einen versteckten Radweg, der zwischen den Schienen der Moselbahn und den Weinfeldern verlief. Beschwingt erreichten wir Koblenz. Sogar die Bundesbahn hatte einsehen. Zwei Regionalzüge brachten uns und unsere Fahrräder in drei Stunden nach Mannheim. Die elfte und letzte Etappe unserer wunderschönen Moseltour von Metz nach Koblenz war beendet.

Die Weinlese ist schon gelaufen. Der Federweiße fließt bereits in Strömen. Aber Monika hat noch einen vergessenen Henkel Trauben gefunden.

Schwungvoll geht es zwischen Schienen und Weinbergen dahin.

Hin und wieder wird alkoholfrei nachgetankt.

Plastik einer Weinbergschnecke vor einem kunstvoll gestuften Weinberg.

Kunstvolle Bemalung eines Winzerhauses. Inschrift: "Vinum Mosellanum omni tempore sanum".


Donnerstag, 12. September 2024

Die Kunst auf der richtigen Seite der Mosel zu fahren

An der Mosel kann man zumeist auf beiden Seiten des Flusses radwandern. Brücken und Fähren erlauben es die Seite zu wechseln. Der Reiseführer verrät, welche Seite jeweils optimal ist. Wir haben uns heute fälschlicher Weise für links entschieden (direkt an einer Bundesstraße), sind dann auf eine Fähre gestoßen, die uns auf die ruhigere rechte Seite gebracht hat. In Cochem ging es dann über eine Brücke wieder auf auf die linke Seite, die uns bis zu unserem Zielort Treis geführt hat.

Spitzenradweg zum Start

Die Reiseleitung verifiziert akribisch unsere Route

Im Vordergrund kraftvolle Natur, jenseits des Flusses ein Reisemobil-Parkplatz

Mit der Fähre geht es zum Touristenort Beilstein

Reichsburg in Cochem

Vorbildlich restaurierte Altstadt von Cochem

Bahnhof Cochem: Fachwerk-Stationsgebäude


Mittwoch, 11. September 2024

Übernachten im Café

 Unsere heutige Etappe führte uns überTraben-Trarbach in den kleinen Ort Bullay. Leider war unser Weg häufig der Fahrradweg einer Bundesstraße. Viel Lärm für die gestressten Fahrrad-Reisenden

Im Moseltal scheinen sich alle Wohnmobile Deutschlands versammelt zu haben. Viele Gemeinden weisen eine Wiese am Fluß als Wohnmobilparkplatz aus. Infrastruktur: nicht erforderlich. Ist ja alles an Bord der Wohnmobile vorhanden. Aber kassiert wird trotzdem.

Die Namen der Weinlagen werden in riesigen Buchstaben in die Weinfelder gestellt.

Moselschiffe arbeiten wie Busse. Pasagiere können in jedem Dorf ein- oder aussteigen.

Kunstvolle Architektur der Kanonenbahn in einen Weinfeld. Der Kanonenbahn Berlin-Metz im eindrucksvollen Abschnitt zwischen Umweltbahnhof Bullay und Reilerhalstunnel (5,5 km), der sich hier anschließenden Zweigbahn Traben-Trarbach bis zum kleinen Viadukt in Reil (2,2 km).

Mit diesem kunstvollen Schild hat uns das Café Gorgen in Bullay als Übernachtungsgäste gewonnen.


Dienstag, 10. September 2024

Mit dem Schiff zur Perle der Mittelmosel

 Die letzte Nacht hatte es geregnet wie verrückt. Dafür erfreuten wir uns heute an Sonnenschein. Kurz vor neun bestiegen wir in mit unseren Fahrrädern das Moselschiff "Undine". Uns begegneten zahlreiche Hotelschiffe von denen wir manche schon von unserem Balkon auf dem Neckar erspäht hatten. Der Bordsprecher kündigte unser Ziel Bernkastel-Kues als Perle der Mittelmosel an. Und wirklich. Uns erwartete eine zauberhafte Altstadt eingebettet in ein Meer von Weinreben.

Erster Schritt. Die Passage ist erfolgreich gebucht.

Zweiter Schritt. Wir durften unsere Fahrräder im Wohnzimmer des Schiffes, mitten unter den Tischen der Passagiere parken.

Dritter Schritt. Wir genossen die vorbei ziehenden Rebflächen und Wälder.

Die Schleuserei war für unsere Seeleute ein Kinderspiel.

Marktplatz von Bernkastel-Kues.

Zum Herbstanfang gehört Federweißer (neuer Wein)


Montag, 9. September 2024

Zurück in Trier

 Jetzt im Spätsommer sind wir wie angekündigt nach Trier zurückgefahren. Direktzug Mannheim-Trier. Mit dem Rheinland-Pfalz Ticket. Morgen wollen wir per Schiff ein Stück der Mosel genießen. Heute haben wir einen Spaziergang in die Stadt gemacht.

Der letzte Artikel meines Reiseberichts zeigte den Trierer Ehrenbürger Karl Marx als Ampelmännchen. Es gibt ihn auch als überlebensgroßes Denmal.

Die Chinesen verehren Karl Marx und haben das Denkmal gestiftet.

Im Hof eines Weinlokals ist diese Kopie der Plastik eines römischen Weinschiffs zu finden.

Blick vom Kreuzgang auf den Dom von Trier. Seine Anfänge lassen sich auf den in Trier residierenden römische Kaiser Konstantin zurückführen.


Nach Koblenz auf raffiniertem Pfad durch die Weinberge

 In Treis haben wir den Nachmittag und die Nacht in einem entzückenden Gasthof im Stile der 1950er Jahre verbracht. Gastraum, großer Saal, K...